Stiftung für Soziale Psychiatrie

Stiftung für Soziale Psychiatrie

Schirmherr:
Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a.D., Bremen

Die Stiftung wird unterstützt von:
Jürgen Becker, Kabarettist, Köln Günter Wallraff, Schriftsteller, Köln

Bild zum Spendenaufruf

Stiftung für Soziale Psychiatrie c/o DGSP e.V. *Zeltinger Straße 9 * 50969 Köln

Mit der Gründung der Stiftung für Soziale Psychiatrie im Jahr 2007 hat die DGSP konsequent einen lange überlegten Schritt vollzogen und den Grundstein gelegt für eine solide finanzielle Basis der vielfältigen Aktivitäten und des Engagements für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Behandlung und Versorgung psychisch kranker Menschen. Die Förderung innovativer Projekte und Initiativen zur Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist das vornehmlichste Anliegen der Stiftung. Mit Geldern der Stiftung können z.B. Modellprojekte wie das trialogische Wohnprojekt "Offene Herberge Leonberg" unterstützt werden, in dem Psychiatrie-Erfahrene, Bürgerhelfer und Profis gemeinsam ein Wohnprojekt und Freizeitangebote für psychisch kranke Menschen betreuen. Zu Recht hat dieses einzigartige Projekt den ersten Stiftungspreis gewonnen. Im Jahr 2009 wurde die Ex-In-Börse Hamburg mit einem Preis bedacht, in der Absolventen der Ex-In-Ausbildung bezahlte Arbeitsplätze suchen und Erfahrungsaustausch betreiben. Ein Mediensonderpreis aus Stiftungsmitteln wurde im selben Jahr an Alexandra Pohlmeier verliehen für ihren Film "20 Jahre Trialog", in dem sie am Beispiel des von Dorothea Buck und Prof. Dr. Thomas Bock vor 20 Jahren gegründeten Hamburger Psychoseseminars die Entwicklung der trialogischen Idee für die Psychiatrie beleuchtet. Der Preis ist auch eine Würdigung ihres wunderbaren Films "Himmel und mehr - Dorothea Buck auf der Spur", der bundesweit höchste Beachtung und Anerkennung erfahren hat. Das sind nur einige Beispiele dafür, was wir mit Stiftungsmitteln bewirken können. Wir möchten unsere Arbeit fortsetzen und die Stiftung für Soziale Psychiatrie weiterentwickeln. Gerne würden wir Sie als Unterstützer gewinnen.

Unsere Bankverbindung des Stiftungskontos ist:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN:  DE5737020500000134760
BIC:  BFSWDE33XXX


Über Spenden freuen wir uns !  Eine Spendenbescheinigung wird umgehend ausgestellt.

*Infomaterial unten auf dieser Seite


Komm, wir gehen stiften – aber bitte in die richtige Richtung!

Von Christian Nieraese
Die vielleicht etwas flapsige Aufforderung "Komm wir gehen stiften!" oder "Stiften gehen" (die ich treffend und witzig finde), soll hoffentlich mit der dazugehörenden Abbildung der in eine Richtung laufenden Füße (Artikel von Martin Osinski in der "Sozialen Psychiatrie" 2/2006) nicht suggerieren, dass diese Menschen alle stiften gehen, sondern entschlossenen Schrittes geradewegs zur Bank eilen, um die Stiftung für Soziale Psychiatrie mit einem Beitrag zu unterstützen. Viele Unterstützerinnen und Unterstützer haben diese Richtung eingeschlagen, und dennoch gilt immer noch, was Martin Osinski in seinem sehr informativen Bericht von 2006 über die beschlussfassende Mitgliederversammlung zur Gründung der Stiftung beschrieben hat: "Jeder weite Weg beginnt mit dem ersten kleinen Schritt" (mit diesem Hinweis hatte Berater Wilfried Theißen-Boljahn von der Stiftung "Gemeinsam handeln – Paritätischer Stiftungsverbund NRW" die kontrovers diskutierende Mitgliederversammlung schließlich überzeugt). Auch stimmt bis heute seine Einschätzung, dass für den Erfolg der Stiftung die Verbreitung des Stiftungsgedankens maßgebliche Bedeutung haben wird.

Helfen Sie mit, die Stiftung bekannt zu machen!

Darum haben wir uns in der Vergangenheit viele Gedanken gemacht und sind fortdauernd darum bemüht, der Stiftung ein Gesicht zu geben, das auch nach außen Wirkung zeigt. Erste, wenn auch noch nicht spektakuläre Schritte in die richtige Richtung waren eine gelungene Lesung vor kleinem Zuhörerkreis im "Struwwelpeter-Museum" nach der DGSP-Jahrestagung im November 2010 in Frankfurt am Main und eine gut besuchte Kultur- und Diskussionsveranstaltung am 5. Mai 2011 anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Köln. Kulturelle Initiativen als Benefiz-Veranstaltungen für die Stiftung möchten wir gerne weiterhin organisieren. Über Ideen und Anregungen, möglicherweise von den vielen kreativen Menschen aus dem DGSP-Umkreis, sind wir hocherfreut und dankbar. Solche Veranstaltungen sind zwar aufwendig und arbeitsintensiv, aber sie machen auch Spaß! Ohne Zweifel hat die Gründung der Stiftung für Soziale Psychiatrie die laufende Arbeit des DGSP-Vorstandes und auch die DGSP-Geschäftsstelle (wie vorab von Kritikern einer Stiftungsgründung befürchtet) zusätzlich belastet. Es ist deshalb auch ein besonderes Verdienst des Vorstandes und der Geschäftsstelle, dass schon sehr früh Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewonnen werden konnten, die in einem engeren und erweiterten Beirat die Aufbauarbeit mitgetragen haben. Zum ersten engeren Beirat gehörte unter anderem Christiane Tilly, die ich gerne zitieren möchte: "Unsere Stiftung unterscheidet sich insofern von anderen Stiftungen, als im Beirat auch psychisch kranke Menschen vertreten sind, die, gemeinsam mit den Fachleuten aus verschiedenen psychiatrischen Bereichen, für die Idee eintreten. Ich selbst habe eine Lebenskrise mit einigen Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken hinter mir und arbeite heute selbst mit psychisch kranken Menschen. Wie weit der Weg zur Gesundung ist und wie wichtig dabei Projekte sind, die Unterstützung geben, beispielsweise um auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen zu können, weiß ich aus eigener Erfahrung."


Stiftungflyer*neues Infoblatt zur Stiftung hier herunterladen: Flyer-download
Neuigkeiten

Zur Stiftungsgründung haben durch ihre Spenden beigetragen: Gudrun Callier, Martin Osinski, Markus Broscheid, Bettina Scholtz, Dr. H.-D. Lehmkuhl, Dr. Klaus-Dieter Dresler (†), Norbert Schäfers, Renate Schernus, Heiner Schmitt, Karin Morisse, Christian Nieraese und Helga Schmidt-Nieraese, Wolfgang Keller, Andreas Wörner, Helmut Röthenmeier, Andreas Habicht, Gudrun Tissler-Berndt, Ilse Braunschweig, Hilde Schädle-Deininger, Petra Groh-Kankarowitsch und die Landesverbände Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Westfalen. Vielen Dank an alle Spender.

Unsere Stiftung wird unterstützt von dem Kabarettisten

Jürgen Becker

Jürgen Becker